Kaum ein Thema sorgt für so viel Gesprächsstoff wie die Frage nach dem Nachfolger von Windows 11. Seit Anfang März 2026 geistern Gerüchte durch die Tech-Medien, die ein Windows 12 bereits Ende 2026 prognostizierten – doch namhafte Quellen wie Windows Central haben diese Spekulationen als „komplett falsch” enttarnt.

Gerüchtetes Release: 2026 (widerlegt) · Windows 10 Support-Ende: 14. Oktober 2026 · Neue Hardware-Pflicht: NPU mit 40 TOPS (Gerücht) · Fokus Microsoft 2026: Windows 11 · Erwartetes Release Windows 12: frühestens 2027

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Windows 10 ESU endet am 14. Oktober 2026 (WinFuture)
  • Windows Central bezeichnete das 2026-Release-Gerücht als „komplett falsch” (WinFuture)
  • Offizielle Windows 11-Anforderungen: 4 GB RAM, TPM 2.0, UEFI Secure Boot (Microsoft)
2Was unklar ist
  • Offizielles Release-Datum – nur Schätzungen frühestens 2027
  • Finale Hardware-Anforderungen – Widersprüchliche Angaben zu RAM (8 GB vs. 16 GB)
  • Upgrade-Pfad von Windows 11 auf Windows 12 – keine Details bekannt
  • Kostenmodell – KI-Funktionen könnten als Abo angeboten werden
3Zeitleisten-Signal
  • Anfang März 2026: Erste Gerüchte aus deutschem Magazin übersetzt
  • März/April 2026: Windows Central widerlegt 2026-Release
  • Oktober 2026: Windows 10 Extended Security Update Ende
  • 2027: Frühestens realistisches Windows 12 Release
4Wie es weitergeht
  • Microsoft fokussiert 2026 auf Windows 11 mit KI-Features (WinFuture)
  • Insider-Previews für Windows 12 möglicherweise 2026, finale Version später (PC-Welt)
  • Bis dahin: Windows 11 bleibt das aktuelle OS mit regelmäßigen Updates (WinFuture)

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zwischen den offiziellen Windows 11-Anforderungen und den spekulativen Windows 12-Anforderungen zusammen.

Faktor Windows 11 (offiziell) Windows 12 (spekuliert)
RAM Minimum 4 GB 8 GB
Speicher Minimum 64 GB 64–256 GB SSD
TPM 2.0 Pflicht 2.0 Pflicht
Prozessor 1 GHz, 2 Kerne, 64-Bit Intel 8. Gen / AMD Ryzen 3000+
Firmware UEFI Secure Boot UEFI Secure Boot
NPU 40 TOPS (Gerücht)

Wann soll Windows 12 rauskommen?

Die Gerüchte um einen Windows 12 Release im Jahr 2026 haben ihren Ursprung in einem deutschsprachigen Artikel, der Anfang März 2026 veröffentlicht und anschließend international übersetzt wurde. Doch Windows Central-Autor Zac Bowden bezeichnete diese Spekulationen als „komplett falsch”. Microsoft habe 2026 eigene Pläne mit Windows 11: Das Unternehmen wolle KI-Bloat reduzieren und Probleme mit der Taskleiste beheben – ein grundlegend neues Betriebssystem stehe nicht auf dem Plan.

Experten gehen davon aus, dass ein echtes Windows 12 frühestens 2027 erscheint. Die damaligen Projektnamen CorePC und Hudson Valley gelten als veraltet oder wurden verworfen. Der Oktober 2026 bleibt jedoch ein kritischer Zeitpunkt: An diesem Tag endet der Extended Security Update-Support für Windows 10.

Gerüchte zu 2026

Die Ursprungsgerüchte entstanden aus einer Fehlübersetzung und verbreiteten sich rasch über verschiedene Tech-Portale. CHIP und Notebookcheck griffen die Meldung auf und spekulierten über neue Hardware-Pflichten wie eine NPU mit 40 TOPS. Diese Berichte wurden jedoch von etablierten Quellen als nicht fundiert eingestuft.

Insider-Previews

Ob Windows 12 möglicherweise noch 2026 als Insider-Preview startet, bleibt offen. PC-Welt-Berichte nennen diese Möglichkeit, betonen aber, dass eine finale Version erst deutlich später zu erwarten ist. Bislang gibt es von Microsoft keine offizielle Ankündigung zu Windows 12.

Verbindung zu Windows 10 Ende

Das Timing der Gerüchte ist auffällig: Sie erschienen wenige Monate vor dem Windows 10 Support-Ende. Nutzer, die auf Windows 12 hofften, könnten versucht sein, das Upgrade auf Windows 11 aufzuschieben. Experten raten jedoch, nicht auf einen Nachfolger zu spekulieren, sondern die bewährte Upgrade-Route über Windows 11 zu nutzen.

Fazit: Windows 12 kommt nicht 2026. Wer auf einen Nachfolger hofft, sollte mit dem Upgrade auf Windows 11 nicht bis zur letzten Minute warten. Windows-11-Nutzer profitieren von regelmäßigen Updates.

Kann man Windows 11 auf Windows 12 upgraden?

Eine direkte Bestätigung, ob und wie ein Upgrade von Windows 11 auf Windows 12 möglich sein wird, existiert nicht. Da konkrete Specs fehlen und ein Release frühestens 2027 erwartet wird, sind alle Aussagen zum Upgrade-Pfad spekulativ. Was jedoch feststeht: Microsoft hat den Upgrade-Prozess von Windows 10 auf Windows 11 verschärft.

Upgrade-Pfad

Das Upgrade auf Windows 11 erfordert eine PC-Integritätsprüfung über die offizielle Microsoft-App. Wer diese Hürde nimmt, sollte auch für Windows 12 gerüstet sein – vorausgesetzt, die mutmaßlichen Anforderungen werden erfüllt. Ein Wechsel direkt von Windows 11 auf Windows 12 scheint wahrscheinlich, aber Details bleiben offen.

Kompatibilität

Die spekulativen Windows 12-Anforderungen könnten eine Hürde für viele Nutzer darstellen. Während Windows 11 bereits TPM 2.0 und Secure Boot voraussetzt, könnten zusätzliche Hardware-Anforderungen wie eine NPU mit 40 TOPS zahlreiche aktuelle PCs ausschließen. CIO DE berichtet über spekulierte Erhöhungen beim RAM.

Hardware-Check

Nutzer, die einen Umstieg auf Windows 12 erwägen, sollten prüfen, ob ihr System die voraussichtlichen Mindestanforderungen erfüllt. Ein detaillierter Check mit der Microsoft-PC-Gesundheitsprüfung zeigt, ob das aktuelle System Windows 11-kompatibel ist – und damit möglicherweise auch für Windows 12 bereit.

Die Hürde, die Windows 11 für viele Nutzer bedeutet, wird sich bei Windows 12 wahrscheinlich verstärken. Wer jetzt auf Windows 11 umsteigt, sichert sich eine Basis für den möglichen Nachfolger.

Wird Windows 12 kostenlos?

Eine der meistgestellten Fragen dreht sich um die Kosten. Offizielle Preisangaben zu Windows 12 existieren nicht, da Microsoft das Betriebssystem noch nicht einmal angekündigt hat. Die Vergangenheit gibt jedoch Hinweise: Windows 11 war als kostenloses Upgrade für Windows 10-Nutzer verfügbar, während Windows 10 seinerzeit als kostenpflichtiges Produkt startete.

Preis-Modelle

Tech-Experten vermuten, dass Microsoft bei Windows 12 ein Hybrid-Modell einführen könnte. KI-Funktionen könnten als kostenpflichtiges Abonnement angeboten werden, ähnlich wie Microsoft 365 Copilot. Die Grundfunktionalität des Betriebssystems dürfte für Nutzer von Windows 11 weiterhin kostenlos sein – eine Einschätzung, die jedoch nicht bestätigt ist.

Upgrade-Kosten

Für Nutzer, die Windows 11 noch nicht installiert haben, könnten Kosten entstehen. Die offizielle Lizenzpolitik von Microsoft deutet darauf hin, dass ein Upgrade auf ein neues Betriebssystem in der Regel kostenpflichtig ist, sofern kein bestehendes Abonnement vorliegt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Windows 11-Kompatibilität seines Systems prüfen.

Vergleich zu Vorgängern

Der Übergang von Windows 10 auf Windows 11 demonstrierte, dass Microsoft Nutzer durchaus zu einem kostenlosen Upgrade bewegt, wenn die Hardware-Anforderungen erfüllt werden. Bei Windows 12 könnten jedoch höhere Anforderungen – insbesondere an die NPU – dazu führen, dass viele Nutzer ein Upgrade in Betracht ziehen, aber letztlich nicht durchführen können.

Lohnt es sich, auf Windows 12 zu warten?

Die Antwort hängt von der individuellen Situation ab. Wer aktuell Windows 10 nutzt und dessen PC die Windows 11-Anforderungen nicht erfüllt, steht vor einer Entscheidung: Jetzt aufrüsten und Windows 11 installieren, oder auf Windows 12 spekulieren. Die Gerüchte-Enttarnung durch Windows Central macht deutlich, dass ein Warten auf 2026 keine Option ist.

Vergleich zu Windows 11

Windows 11 brachte eine überarbeitete Optik, verbesserte Virtualisierung und eine integrierte Unterstützung für Android-Apps. Windows 12 könnte laut Spekulationen einen noch stärkeren Fokus auf KI-Funktionen setzen, mit einer Neural Processing Unit als zentrale Komponente. Die Vorteile eines sofortigen Wechsels zu Windows 11 sollten gegen die möglichen Vorteile von Windows 12 abgewogen werden.

Neuerungen

Zu den erwarteten Neuerungen gehören eine modulare Architektur und striktere Hardware-Vorgaben. Gerüchte deuten auf eine optimierte Benutzerführung und tiefere Integration von KI-Assistenten hin. Die Codenamen Hudson Valley und CorePC – letzteres ein Projekt für eine flexible, modulare Windows-Architektur – wurden jedoch bereits verworfen oder als veraltet eingestuft.

Warten vs. Upgraden

Das Windows 10 Support-Ende im Oktober 2026 setzt eine klare Frist. Wer nach diesem Datum weiterhin Sicherheitsupdates benötigt, muss Extended Security Updates erwerben oder auf ein neues Betriebssystem umsteigen. Ein Warten auf Windows 12 – frühestens 2027 erwartet – könnte bedeuten, monatelang ohne Sicherheitsupdates dazustehen. Experten empfehlen daher, nicht auf den Nachfolger zu spekulieren.

Warum das relevant ist

Nutzer, die nach Oktober 2026 weiterhin Windows 10 nutzen möchten, müssen teure Extended Security Updates erwerben. Wer hingegen jetzt auf Windows 11 umsteigt, spart sich diese Kosten und erhält regelmäßige Feature-Updates – auch wenn ein Windows 12 erscheint.

Wie viel RAM braucht man für Windows 12?

Die spekulativen RAM-Anforderungen für Windows 12 variieren je nach Quelle erheblich. Während einige Quellen 8 GB als Minimum nennen, sprechen andere von 16 GB für einen uneingeschränkten Betrieb. Diese Diskrepanz spiegelt die generelle Unsicherheit über die finalen Spezifikationen wider.

Systemanforderungen

Die spekulativen Anforderungen für Windows 12 umfassen einer Quelle zufolge 8 GB RAM als Minimum, während Windows 11 derzeit nur 4 GB fordert. Zusätzlich wird eine NPU mit mindestens 40 TOPS für vollen Funktionsumfang vermutet – vergleichbar mit den aktuellen Copilot+ PC-Anforderungen. SSD-Speicher wird empfohlen, und der Prozessor sollte mindestens der Intel 8. Generation oder AMD Ryzen 3000 entsprechen.

PC-Check

Nutzer können mit der offiziellen PC-Gesundheitsprüfung von Microsoft testen, ob ihr System bereit für Windows 11 ist. Diese prüft TPM 2.0, Secure Boot, RAM und Prozessor. Wer diese Hürden nimmt, hat gute Chancen, auch die spekulativen Windows 12-Anforderungen zu erfüllen – falls diese sich als korrekt erweisen.

Vergleich zu Windows 11

Windows 11 setzt derzeit 4 GB RAM, 64 GB Speicher und TPM 2.0 voraus. Diese Anforderungen sorgten seinerzeit für Kritik, da viele ältere PCs ausgeschlossen wurden. Eine Erhöhung des RAM-Minimums auf 8 GB oder sogar 16 GB für Windows 12 würde diese Auswirkungen verstärken und noch mehr Nutzer zum Aufrüsten zwingen.

Die mögliche Verdopplung des RAM-Minimums markiert einen Wendepunkt: Was einst als Komfort galt, wird zum Ausschlusskriterium für Millionen alter Geräte.

Die folgende Tabelle zeigt die detaillierten Hardware-Anforderungen im Vergleich.

Komponente Windows 11 (offiziell) Windows 12 (spekuliert) Quelle
RAM Minimum 4 GB 8–16 GB Microsoft, Win-Tipps, CHIP
Speicher 64 GB 64–256 GB SSD Microsoft, CHIP
TPM 2.0 2.0 Microsoft
Prozessor 1 GHz, 2 Kerne Intel 8. Gen / Ryzen 3000+ Win-Tipps
NPU 40 TOPS WinFuture, CHIP
Firmware UEFI Secure Boot UEFI Secure Boot Microsoft
GPU DirectX 12 DirectX 12 IT-Nerd24

Vorteile

  • Stärkerer KI-Fokus mit NPU-Integration erwartet
  • Modulare Architektur könnte mehr Flexibilität bieten
  • Neue Features jenseits von Windows 11 denkbar
  • Fortlaufende Verbesserungen bei Sicherheit und Performance

Nachteile

  • Höhere Hardware-Anforderungen schließen viele aktuelle PCs aus
  • Wartezeit bis frühestens 2027 – Windows 10 Support endet 2026
  • KI-Funktionen könnten als kostenpflichtiges Abo angeboten werden
  • Keine offizielle Ankündigung von Microsoft
  • Spekulative Specs widersprechen sich teilweise

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Während Sie auf Windows 12 warten und Ihr System von Windows 11 upgraden, hilft der Windows 11 Autostart-Ordner unnötige Programme beim Start zu deaktivieren.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es schon Windows 12?

Nein. Windows 12 wurde von Microsoft noch nicht angekündigt. Gerüchte über ein Release 2026 wurden von Windows Central als „komplett falsch” enttarnt. Ein realistischer Zeitrahmen ist frühestens 2027.

Was kostet Windows 12?

Offizielle Preisangaben existieren nicht. Ähnlich wie bei Windows 11 könnte das Upgrade für Nutzer eines kompatiblen Vorgängersystems kostenlos sein. Spekulationen zufolge könnten KI-Funktionen als separates Abonnement angeboten werden.

Windows 12 Systemanforderungen?

Die Anforderungen sind spekulativ. Vermutet werden 8–16 GB RAM, eine NPU mit 40 TOPS, TPM 2.0 und ein aktueller Prozessor. Offizielle Specs von Microsoft stehen aus.

Wann kommt Windows 13?

Eine Frage, die derzeit nicht sinnvoll beantwortet werden kann. Windows 12 ist noch nicht einmal angekündigt. Historisch erschienen Windows-Hauptversionen im Abstand von etwa 3–4 Jahren.

Ist Windows 11 Pro 23H2 am Ende?

Nein. Windows 11 Pro 23H2 erhält weiterhin Updates. Der Extended Security Update-Support endet für Windows 10 am 14. Oktober 2026, nicht für Windows 11.

Hat Windows 11 Zukunft?

Ja. Microsoft fokussiert 2026 auf Verbesserungen von Windows 11 und plant keine Ablösung in diesem Jahr. Windows 11 wird mit regelmäßigen Updates versorgt.

Windows 12 Beta verfügbar?

Bislang gibt es keine bestätigte Beta oder Insider-Preview für Windows 12. Es wird vermutet, dass ein solches Programm 2026 starten könnte, aber offizielle Ankündigungen stehen aus.

„Komplett falsch” ist der Bericht über Windows 12 2026, basierend auf KI-generierten Fehlinformationen. – Zac Bowden, Windows Central-Autor

Microsoft plant Großes für 2026 mit KI und neuen Hardware-Anforderungen, aber nicht in Form eines neuen Betriebssystems. – WinFuture Redaktion

Nutzer, die derzeit Windows 10 verwenden, müssen nach dem 14. Oktober 2026 entweder Extended Security Updates kaufen oder auf Windows 11 upgraden. Wer jetzt die Kompatibilität seines PCs prüft und gegebenenfalls auf Windows 11 umsteigt, sichert sich nicht nur den Zugang zu aktuellen Features, sondern auch eine Basis für den möglichen Umstieg auf Windows 12, wenn dieses erscheint.