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Martin Feifel: Alkoholsucht, Filme und Leben heute

Jonas Felix Wagner Becker • 2026-07-02 • Gepruft von Sofia Wagner

Martin Feifel kennt man als knorrigen Kommissar im Tatort oder als charismatischen Arzt im Bergdoktor. 2024 erklärte der Münchner Schauspieler, er trinke seit fast zehn Jahren keinen Alkohol mehr, bekomme aber trotzdem weniger Rollenangebote – ein offenes Gespräch über Sucht, Stigma und Neuanfang.

Geboren: 16. Juni 1964 ·
Geburtsort: München ·
Beruf: Schauspieler, Sprecher, Maler ·
Größe: 182 cm ·
Wohnsitz: München ·
Bekannt für: Tatort, King’s Land

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Details zu Ehefrau und Kindern nicht öffentlich bestätigt
  • Genauer Verlauf der Suchterkrankung nicht dokumentiert
  • Zukunft der Serie „Martin“ bleibt ungewiss
3Zeitleisten-Signal
  • 1964: Geburt in München (Presseportal/NOZ)
  • 2001: Film „Was tun, wenn’s brennt?“ (Presseportal/NOZ)
  • 2017: Alkoholabstinenz bekannt gegeben (Presseportal/NOZ)
  • 2023: „King’s Land“-Premiere (Presseportal/NOZ)
4Wie es weitergeht
  • Ausstellung seiner Malereien in München (Bunte)
  • Neue Krimirollen in Planung (Bunte)

Steckbrief

Die wichtigsten Daten zu Martin Feifel im Überblick:

Vollständiger Name Martin Feifel
Geburtsdatum 16. Juni 1964
Geburtsort München, Deutschland
Beruf Schauspieler, Sprecher, Maler
Größe 182 cm
Wohnsitz München (Crew United)

Was hat Martin Feifel für eine Krankheit?

Martin Feifel leidet an einer Alkoholabhängigkeit, wie er selbst mehrfach öffentlich bestätigt hat. In einem Interview mit RTL (Nachrichtenportal) im April 2024 sagte er: „Es ist wie ein Makel“ – und bezog sich auf das Stigma, das ihm in der Filmbranche anhafte, obwohl er seit fast zehn Jahren keinen Alkohol mehr trinke. Bereits 2017 hatte er der Neuen Osnabrücker Zeitung (Presseportal) anvertraut, dass er keinen Alkohol mehr anrühre.

Martin Feifel über seine Alkoholsucht

  • Feifel spricht offen über seine Abhängigkeit und deren Folgen. Bei TV Spielfilm (TV-Magazin) erklärte er, das Thema habe sich in der Branche herumgesprochen und bleibe haften. Laut Bunte (People-Magazin) half ihm die Malerei, die Trauer um seinen Vater zu kompensieren.

Die Implikation: Feifels Krankheit ist nicht nur eine private Bürde, sondern auch ein Karrierehindernis, das er trotz Abstinenz nicht loswird.

Wie hat sich die Krankheit auf sein Leben ausgewirkt?

2017 berichtete die Neue Osnabrücker Zeitung, dass bei Feifel während einer Therapie eine affektive Störung diagnostiziert wurde. Er sei medikamentös eingestellt und blicke nicht mehr in frühere Abgründe. Ein dramatischer Tiefpunkt war ein Vorfall im März 2013: Laut BILD (Boulevardzeitung) wurde er nach einem alkoholbedingten Rückfall wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt.

Die Krux

Feifels Offenheit über seine Sucht sollte eigentlich entstigmatisieren, doch sie scheint seine Rollenchancen eher zu schmälern. Der Schauspieler selbst beklagt, dass weniger Angebote kommen, seit er die Krankheit öffentlich gemacht hat.

Fazit: Feifel sucht den zweiten Frühling jenseits des Alkohols. Die Konsequenz: Ein Neuanfang ist möglich, aber die Vergangenheit wirft lange Schatten auf seine Karriere.

Das Muster: Feifels Offenheit wirkt als zweischneidiges Schwert – sie entstigmatisiert die Krankheit, festigt aber gleichzeitig das berufliche Image des „Problemfalls“.

Was macht Martin Feifel heute?

Der 60-Jährige ist weiterhin als Schauspieler aktiv, hat aber parallel eine zweite Karriere als Maler aufgebaut. 2024 stellte er seine Werke in der Münchner Galerie ecco-meineke (Galerie, zitiert in Bunte) aus.

  • Im Film „King’s Land“ (2023) spielte er eine Nebenrolle; die Produktion lief auf internationalen Festivals.
  • Für 2025 sind mehrere TV-Krimis in Planung, darunter neue Tatort-Folgen (Crew United).

Die Richtung: Feifel setzt auf künstlerische Vielfalt, um sich von der reinen Schauspielidentität zu lösen.

Wo lebt Martin Feifel?

Sein Hauptwohnsitz ist München, wie aus seinem Agenturprofil bei Crew United (Filmbranchenportal) hervorgeht. In Berlin hat er zeitweise Möglichkeiten, pendelt aber regelmäßig zwischen beiden Städten. Details zu einem konkreten Zweitwohnsitz sind nicht öffentlich.

Welche Filme und Serien sind bekannt mit Martin Feifel?

Feifels Filmografie umfasst über 50 Produktionen. Sechs Filme, ein Muster: Er spielt oft kantige Figuren – Polizisten, Ärzte, Außenseiter.

2001 „Was tun, wenn’s brennt?“ Kinofilm
2006–2016 „Tatort“ (verschiedene Rollen) TV-Krimi
2013–2018 „Der Bergdoktor“ TV-Serie
2023 „King’s Land“ Internationaler Film
2024 „München Mord“ TV-Krimi

Die Besonderheit: Feifels Rollenvielfalt reicht vom komödiantischen Part („Was tun, wenn’s brennt?“) bis zum düsteren Charakter in „King’s Land“.

Warum endete die Serie „Martin“ so abrupt?

Die Serie „Martin“ – in der Feifel die Hauptrolle spielte – wurde nach fünf Staffeln eingestellt. Laut Crew United endet die Auflistung der Serie 2018. Offizielle Gründe für die Absetzung wurden nie genannt. In Branchenkreisen gab es Spekulationen über Quotendruck und interne Differenzen, aber bestätigt ist nichts. Was das bedeutet: Feifels Suchtproblematik könnte eine Rolle gespielt haben, doch es bleibt Spekulation.

Zeitleiste: Martin Feifels Weg

  • 1964 – Geburt in München
  • 2001 – Filmdebüt in „Was tun, wenn’s brennt?“
  • 2013 – Verurteilung nach alkoholbedingtem Vorfall (BILD)
  • 2017 – Feifel gibt Abstinenz bekannt (Presseportal/NOZ)
  • 2023 – „King’s Land“-Premiere
  • 2024 – Ausstellung der Gemälde, Interview zu Rollenrückgang (RTL)

Bestätigte Fakten vs. Unklares

Bestätigte Fakten

  • Alkoholsucht laut Eigenaussage
  • Abstinenz seit 2017
  • Wohnsitz München
  • Geburtsdatum 16. Juni 1964

Was unklar ist

  • Details zu Ehefrau und Kindern
  • Genauer Verlauf der Suchterkrankung
  • Zukünftige Filmrollen
  • Ursachen für das Ende der Serie „Martin“
  • Tätigkeit als Maler (Umfang nicht dokumentiert)

Stimmen zu Martin Feifel

„Es ist wie ein Makel.“

Martin Feifel im Interview mit RTL (2024)

„Ich blicke nicht mehr in die früheren Abgründe, bin medikamentös eingestellt.“

Auszug aus dem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (2017)

Fazit

Martin Feifel hat den Kampf gegen die Sucht gewonnen, aber die gesellschaftlichen und beruflichen Folgen sind geblieben. Für die deutsche Film- und Fernsehbranche ist sein Fall ein Signal: Offenheit über Alkoholabhängigkeit kann Karrieren erschweren, aber auch neue Wege eröffnen. Die Entscheidung, ob Feifel seine zweite Karriere als Maler ausbaut oder doch wieder häufiger vor der Kamera steht, liegt nun in seinen Händen – und in der Bereitschaft der Branche, ihm eine zweite Chance zu geben.

Neben seiner Schauspielkarriere widmet sich Feifel intensiv der Malerei, wie ein Blick auf seine aktuelle Projekte und Malerei zeigt.

Häufig gestellte Fragen

Wie spricht Martin Feifel über seine Vergangenheit?

Er spricht offen und selbstkritisch über seine Alkoholsucht, bezeichnet sie als „Makel“ und reflektiert die Auswirkungen auf seine Karriere.

Hat Martin Feifel eine offizielle Agentur?

Ja, er wird von der Agentur Sutter Management vertreten (Crew United).

Ist Martin Feifel noch im Tatort zu sehen?

Seine letzte Tatort-Folge liegt einige Jahre zurück, aber er ist für weitere Krimirollen im Gespräch.

Welches Verhältnis hat Martin Feifel zur Öffentlichkeit?

Er gibt seltene, aber intensive Interviews, in denen er persönliche Themen wie Sucht und Trauerbewältigung anspricht.

Gab es in letzter Zeit neue Veröffentlichungen von ihm?

2023 spielte er in „King’s Land“ mit; 2024 folgten Ausstellungen seiner Malerei.

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Uber den Autor

Jonas Felix Wagner Becker

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.