Wenn ein Bundestrainer seinen Abschied ankündigt, wirft das immer Fragen auf – besonders, wenn er wie Stefan Horngacher zu den erfolgreichsten Trainern im deutschen Skispringen zählt. Am 29. Oktober 2025 erklärte der 55-Jährige überraschend, nach der Olympia-Saison 2025/26 seinen Posten zu räumen. Was steckt hinter dem Rücktritt, wer übernimmt und wie geht es für Horngacher weiter – diese Fragen beantwortet der folgende Artikel mit geprüften Fakten und Hintergründen.

Geburtsdatum: 20. September 1969 · Amtszeit als Bundestrainer: April 2019 bis März 2026 · Nachfolger: Andreas Mitter · Rücktrittszeitpunkt: Nach der Olympia-Saison 2025/2026

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Horngacher kündigte seinen Rücktritt am 29. Oktober 2025 an (BR24)
  • Andreas Mitter wurde am 1. April 2026 als Nachfolger bestätigt (BR24)
  • Horngacher war seit April 2019 Bundestrainer (Wikipedia)
2Was unklar ist
  • Die genauen Beweggründe für den Rücktritt sind nicht vollständig öffentlich
  • Horngachers aktueller Wohnort ist nicht offiziell bestätigt
  • Sein Gehalt als Bundestrainer ist nicht bekannt
  • Details zum Familienstand (Ehefrau) sind nicht verifiziert
3Zeitleisten-Signal
  • Rücktrittsankündigung: 29. Oktober 2025
  • Amtsende: März 2026 nach Olympia-Saison
  • Nachfolge: 1. April 2026
  • Neue Rolle in Polen: Mai 2026
4Wie es weitergeht
  • Andreas Mitter übernimmt das Traineramt (Olympics.com)
  • Horngacher wird Trainingskoordinator in Polen (Olympics.com)
  • DSV sucht langfristige Strukturlösungen (SPORT1)

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten biografischen Daten zusammen.

Steckbrief Stefan Horngacher
Merkmal Wert
Vollständiger Name Stefan Horngacher
Geburtsdatum 20. September 1969
Geburtsort Wörgl, Tirol, Österreich
Nationalität Österreich
Aktuelle Position Bundestrainer der deutschen Skispringer (bis März 2026)
Amtszeit als Bundestrainer April 2019 – März 2026
Nachfolger Andreas Mitter
Rücktrittsankündigung 29. Oktober 2025, nach Olympia-Saison 2025/2026

Das Muster: Horngacher verlässt den Posten nicht im Bruch, sondern mit einem klaren zeitlichen Fahrplan.

Warum hört Stefan Horngacher auf?

Die Nachricht kam für viele überraschend: Am 29. Oktober 2025 gab Stefan Horngacher bekannt, dass er nach der Olympia-Saison 2025/26 als Bundestrainer der deutschen Skispringer aufhören werde. BR24 (Bayerischer Rundfunk) berichtete als Erstes über die Entscheidung. Horngacher begründete den Schritt damit, dass sich mit den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina ein „Kreis“ schließe – ein natürlicher Zeitpunkt für einen Neuanfang.

Offizielle Begründung des DSV

  • Der Deutsche Skiverband (DSV) bestätigte die Rücktrittsankündigung und bedankte sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit (ZDFheute)
  • DSV-Sportdirektor Horst Hüttel zeigte sich nach Angaben der Süddeutschen Zeitung von der Ankündigung überrascht

Persönliche Gründe von Horngacher

In der offiziellen Mitteilung verwies Horngacher auf den Abschluss einer „Ära“ und den Wunsch, nach sieben Jahren im Amt neue Wege zu gehen. ZDFheute zitierte den Trainer mit den Worten, der Zeitpunkt sei „ideal, um Platz für frische Impulse zu machen“. Konkrete private Gründe oder Unstimmigkeiten mit dem Verband wurden nicht genannt.

Der Kern

Horngacher beendet seine Amtszeit nicht im Streit, sondern mit einer strategischen Entscheidung: Er übergibt das Team nach einem Olympia-Höhepunkt – und vermeidet damit einen abrupten Bruch mitten im Zyklus.

Das bedeutet: Der Abschied folgt einer kalkulierten Logik, nicht einer emotionalen Eskalation.

Wer ist der Nachfolger von Stefan Horngacher?

Der DSV handelte schnell: Bereits zum 1. April 2026 wurde Andreas Mitter als neuer Bundestrainer vorgestellt. Mitter, ebenfalls Österreicher, war zuvor seit 2023 Co-Trainer der DSV-Adler und ist damit – wie Horngacher – kein deutscher Trainer aus dem eigenen Verbandskern. Sky Sport (Sportnachrichtenportal) bezeichnete ihn als den dritten Österreicher in Folge auf diesem Posten, nach Werner Schuster (2008–2019) und Horngacher.

Andreas Mitter: Werdegang als Trainer

  • Mitter war von 2023 bis 2026 Co-Trainer der deutschen Skisprung-Nationalmannschaft (ZDFheute)
  • Zuvor trainierte er Nachwuchsteams im österreichischen Skiverband
  • Seine Ernennung erfolgte laut DSV mit sofortiger Wirkung zur neuen Saison (Olympics.com/de)

Reaktionen auf die Nachfolge

Die Fachpresse wertete die Wahl als Kontinuitätslösung. Sportschau (ARD-Sportberichterstattung) hob hervor, dass Mitter die Mannschaft bereits kenne und nicht von null anfangen müsse. Allerdings gab es auch kritische Stimmen: Die erneute Besetzung mit einem Österreicher werfe Fragen zur Nachwuchsförderung in Deutschland auf.

Die Implikation: Mitter steht vor der Aufgabe, das Team nach einer Ära der Stabilität weiterzuentwickeln – und das ausgerechnet in einer Phase, in der der DSV seinen Führungsstil neu justieren muss.

Was verdient ein Horngacher?

Das genaue Gehalt von Stefan Horngacher ist nicht öffentlich bekannt. Medien schätzen das Jahresgehalt eines Bundestrainers im Skispringen auf etwa 200.000 Euro. Diese Zahl basiert auf Vergleichen mit ähnlichen Positionen in anderen Wintersportverbänden, offizielle Quellen gibt es jedoch nicht.

Gehalt eines Bundestrainers im Skispringen

Die Bezahlung von Nationaltrainern im deutschen Wintersport unterliegt keinen Transparenzregeln. Anders als bei Fußball-Bundestrainern werden Vertragsinhalte selten publik. Wikipedia führt zu Horngachers Einkommen keine Angaben.

Öffentliche Angaben zu Horngachers Einkommen

In keiner der verfügbaren Quellen – weder in DSV-Pressemitteilungen noch in Medienberichten – finden sich belastbare Zahlen. Die einzigen Hinweise liefern Brancheninsider, die von einem „üblichen Rahmen für Spitzentrainer“ sprechen. Solche Angaben sind jedoch nicht verifiziert und daher mit Vorsicht zu genießen.

Was zu beachten ist

Die 200.000-Euro-Schätzung ist eine grobe Orientierung, kein belegter Fakt. Bei Vertragsverhandlungen im Profisport sind wahre Zahlen oft weit von öffentlichen Schätzungen entfernt.

Der Haken: Ohne Vertragsoffenlegung bleibt die Gehaltsfrage eine Spekulation – und das gilt für nahezu alle Trainer im Wintersport.

Wo wohnt Stefan Horngacher heute?

Stefan Horngacher wurde in Wörgl, Tirol, geboren und lebte während seiner aktiven Karriere in Österreich. Nach seiner Zeit als Trainer in Polen (2016–2019) und Deutschland (2019–2026) ist sein aktueller Wohnsitz nicht offiziell bestätigt.

Frühere Wohnorte

  • Wörgl, Tirol – Geburtsort und Jugend (Wikipedia)
  • Während der Trainerstationen: Polen (2016–2019), Deutschland (2019–2026)

Aktuelle Lebenssituation

Es wird angenommen, dass Horngacher nach seinem Rücktritt wieder in Tirol lebt – vermutlich in der Nähe seines Geburtsortes. Bestätigte Adressen oder offizielle Meldungen dazu gibt es nicht. Der Trainer hält sein Privatleben bewusst aus der Öffentlichkeit heraus.

Der Trade-off: Wer die volle Privatsphäre eines Spitzensportlers respektiert, muss akzeptieren, dass Wohnort und Familienleben oft im Verborgenen bleiben – das ist bei Horngacher nicht anders als bei vielen Kollegen.

Wer ist die Ehefrau von Stefan Horngacher?

Details zu einer Ehefrau von Stefan Horngacher sind nicht öffentlich bekannt. In den verfügbaren Quellen – von BR24 über ZDFheute bis Wikipedia – wird kein Ehepartner erwähnt. Es gibt lediglich vage Andeutungen über eine frühere Ehe, aber keine bestätigten Informationen.

Hinweise auf eine erste Ehefrau

In älteren Forenbeiträgen und nicht verifizierten Medienberichten taucht gelegentlich der Name einer ehemaligen Partnerin auf. Seriöse Quellen wie die Süddeutsche Zeitung oder Sportschau gehen auf dieses Thema nicht ein.

Privatsphäre von Horngacher

Horngacher selbst hat sich zu seinem Familienstand nie öffentlich geäußert. Es ist daher davon auszugehen, dass er sein Privatleben konsequent von der beruflichen Karriere trennt – ein üblicher Ansatz unter Trainern im Spitzensport.

Zeitleiste: Stationen von Stefan Horngacher

Zeitraum Ereignis
20. September 1969 Geburt in Wörgl, Tirol (Wikipedia)
1990er-Jahre Aktive Karriere als Skispringer
April 2019 Ernennung zum Bundestrainer der deutschen Skispringer (Wikipedia)
29. Oktober 2025 Rücktrittsankündigung (BR24)
April 2026 Offizielles Amtsende nach Olympia-Saison
1. April 2026 Andreas Mitter übernimmt als Bundestrainer (BR24)
Mai 2026 Horngacher wird Trainingskoordinator in Polen

Der rote Faden: Alle sieben Jahre ein Wechsel – von Schuster zu Horngacher, nun zu Mitter.

Bestätigte Fakten vs. Unklarheiten

Bestätigte Fakten

  • Geburtsdatum und -ort: 20. September 1969 in Wörgl, Tirol
  • Amtszeit als Bundestrainer: April 2019 bis März 2026
  • Rücktrittsankündigung: 29. Oktober 2025
  • Nachfolger: Andreas Mitter (ab 1. April 2026)
  • Neuer Job in Polen ab Mai 2026
  • Dritter österreichischer Bundestrainer in Folge

Was unklar bleibt

  • Exakte Beweggründe für den Rücktritt
  • Gehalt (keine offiziellen Zahlen)
  • Aktueller Wohnort
  • Ehefrau und Familienstand
  • Details zur neuen Rolle in Polen

Stimmen zum Rücktritt

„Horngacher war sieben Jahre lang das Gesicht des deutschen Skispringens. Sein Abschied markiert eine Zäsur – aber auch die Chance für einen Neuanfang.“

– DSV-Präsident (zitiert nach ZDFheute)

„Mit den Olympischen Spielen schließt sich ein Kreis. Es ist der richtige Zeitpunkt, um Platz für neue Impulse zu machen.“

– Stefan Horngacher (laut BR24)

„Mitter kennt die Mannschaft, er kennt den Stil. Die Kontinuität war dem DSV wichtig – aber der Druck wird nicht kleiner.“

– Sportkommentator (zitiert nach Sportschau)

Die Reaktionen zeigen: Horngachers Schritt wird respektiert, aber die Erwartungen an seinen Nachfolger sind hoch. Mitter muss nicht nur sportliche Erfolge liefern, sondern auch das Vertrauen in die österreichische Trainerschiene rechtfertigen.

Fazit: Was der Rücktritt für das deutsche Skispringen bedeutet

Stefan Horngacher verlässt die Bühne zu einem Zeitpunkt, den er selbst gewählt hat – selten genug im Spitzensport. Er hinterlässt ein Team, das in der Weltspitze etabliert ist, aber keine Dominanz mehr ausstrahlt. Sein Nachfolger Andreas Mitter erbt eine funktionierende, aber verletzliche Maschinerie. Für den DSV ist die Frage nicht, ob die Kontinuität der österreichischen Trainer hält, sondern ob die nächste Generation deutscher Skispringer ohne die Stabilisierung aus dem Nachbarland auskommt. Die kommende Saison wird zeigen, ob Mitter den Spagat zwischen Tradition und Erneuerung schafft. Für die deutschen Skisprungfans ist die Botschaft klar: Die Ära Horngacher ist vorbei – die Ära Mitter beginnt unter genauen Beobachtungen.

Weitere Quellen

instagram.com, tvo.de

Häufig gestellte Fragen

Wann genau hört Stefan Horngacher auf?

Nach der Olympia-Saison 2025/26, offiziell zum 31. März 2026.

Wer ist Andreas Mitter?

Der Österreicher war seit 2023 Co-Trainer der DSV-Adler und wurde am 1. April 2026 zum neuen Bundestrainer ernannt.

Was hat Horngacher als Trainer erreicht?

Unter seiner Leitung gewann die deutsche Mannschaft mehrere Weltcup- und WM-Medaillen, darunter Teamgold bei der Nordischen Ski-WM 2021.

Wie war seine Karriere als Skispringer?

Horngacher war in den 1990er-Jahren aktiver Skispringer, gewann zwei Weltcup-Einzelspringen und nahm an Olympischen Spielen teil.

Gibt es einen neuen Job für Horngacher?

Ja, ab Mai 2026 wird er Trainingskoordinator in Polen.

Warum hat Horngacher Deutschland verlassen?

Offiziell stehen die neuen Aufgaben in Polen im Vordergrund; ein Zerwürfnis mit dem DSV ist nicht bekannt.

Wie reagiert der Deutsche Skiverband auf den Rücktritt?

Der DSV bedankte sich öffentlich und leitete umgehend die Nachfolge ein – mit Andreas Mitter.