Wer heute einen großen Mercedes-SUV sucht, stößt schnell auf den GLS. Dass dieses Fahrzeug aber bis 2015 ganz anders hieß, ist in der Gebrauchtwagensuche oft eine Überraschung. Die damalige GL-Klasse legte den Grundstein für die heutige Luxus-Baureihe – und ist als Gebrauchter eine spannende Alternative. Wir erklären die Modellgeschichte, die Unterschiede zum GLS und was ein gebrauchter GL heute kostet.

Produktionsstart: 2006 ·
Nachfolger: Mercedes-Benz GLS (2015) ·
Einstiegspreis (neu, ca.): 72.500 Euro ·
Länge (ca.): 5,13 Meter ·
Topmodell: Mercedes GL 63 AMG

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Kennzahlen der GL-Klasse zusammen.

Schlüsselfakten zur Mercedes GL-Klasse
Merkmal Wert
Erstes Modelljahr 2006
Letztes Modelljahr (als GL) 2015
Baureihen X164 (2006–2012), X166 (2012–2015)
Nachfolger Mercedes-Benz GLS (seit 2015)
Sitzplätze 5–7 (optional dritte Sitzreihe)
Antrieb Hinterradantrieb / Allrad (4MATIC)

Was bedeutet GL bei Mercedes?

Die Abkürzung GL steht nach allgemeinem Verständnis für Geländewagen Luxus – eine Bezeichnung, die Mercedes-Benz selbst nie offiziell als Langform bestätigt hat. In Händlerkreisen und bei auto motor und sport (Automagazin) wird diese Bedeutung aber durchgängig verwendet. Die GL-Klasse wurde 2006 als erstes Full-Size-SUV von Mercedes-Benz eingeführt und war die größte Baureihe im damaligen Portfolio.

Der Kern

Mercedes positionierte den GL von Anfang an als luxuriösen Geländewagen für Kunden, die Komfort und Größe gleichermaßen schätzen – keine Geländewagen-Ikone wie die G-Klasse, aber ein souveräner Reisewagen für die Familie.

Die Herkunft der Abkürzung GL

  • GL gilt als Kürzel für „Geländewagen Luxus“ – eine inoffizielle, aber allgemein akzeptierte Bedeutung.
  • Mercedes-Benz selbst veröffentlichte nie eine offizielle Langform (auto motor und sport (Automagazin)).
  • Das Kürzel passt in die Systematik: G für Geländewagen, L für Luxus – analog zu GLK (Geländewagen Luxus Kompakt).

Die Einführung der GL-Klasse fiel in eine Zeit, in der Mercedes sein SUV-Portfolio massiv ausbaute. Der GL war die Antwort auf Trends aus dem US-Markt – groß, komfortabel und mit bis zu sieben Sitzplätzen.

Die Positionierung der GL-Klasse im SUV-Portfolio

  • Der GL war das Flaggschiff der SUV-Reihe: oberhalb von ML (heute GLE) und GLK (heute GLC).
  • Die Baureihe konkurrierte mit dem BMW X5 und dem Audi Q7, bot aber mehr Platz als beide.
  • Ab 2013 kam das Hochleistungsmodell Mercedes GL 63 AMG mit 557 PS hinzu.

Die Positionierung als voluminöser Luxus-SUV war eindeutig: Für Kunden, die viel Platz und Komfort suchten, gab es keine Alternative im Konzern. Der Trade-off: Mit über 5,10 Metern Länge und einem Wendekreis von über 12 Metern ist der GL in engen Innenstädten unhandlich – er ist auf lange Autobahnetappen und Urlaubsfahrten ausgelegt.

Fazit: Die GL-Klasse ist kein Geländewagen wie die G-Klasse, sondern ein komfortorientiertes Full-Size-SUV – ideal für Vielfahrer, aber unhandlich im Stadtverkehr.

Was ist der Unterschied zwischen Mercedes GL und GLS?

Der Wechsel von GL zu GLS im Jahr 2015 war mehr als eine kosmetische Umbenennung – er spiegelte eine neue Nomenklatur bei Mercedes-Benz wider. Technisch blieb vieles gleich, aber das Namensschild signalisierte eine höhere Positionierung.

Der entscheidende Unterschied

Der GLS ist der direkte Nachfolger des GL, technisch basiert er auf dem gleichen Fahrzeug (X166, Baujahr 2012–2015). Die Unterschiede liegen vor allem in Design, Ausstattung und Technik – nicht im Grundkonzept.

Der Namewechsel 2015: Aus GL wird GLS

  • Mercedes-Benz legte 2015 eine neue Nomenklatur fest: GLC, GLE, GLS – angelehnt an die Limousinen C-, E- und S-Klasse.
  • GL wurde zu GLS – das S steht analog zur S-Klasse für die höchste Luxusstufe (Wikipedia (Fahrzeugdatenbank)).
  • Die Umbenennung betraf die Baureihe X166 ab Baujahr 2015.

Für Käufer bedeutete das: Ein GL aus 2014 und ein GLS aus 2015 sind technisch fast identisch – nur der Name und die Ausstattungsdetails unterscheiden sich. Der Wiederverkaufswert des GLS liegt tendenziell höher, weil die Bezeichnung aktueller ist.

Technische Unterschiede zwischen GL (X166) und GLS (X166)

Die erste GLS-Generation (X166) ab 2015 übernahm das Grundgerüst des GL – inklusive Motorenpalette und Allradantrieb. Dennoch gab es wichtige Detailänderungen:

Merkmal GL (X166, bis 2015) GLS (X166, ab 2015)
Bezeichnung Mercedes GL Mercedes-Benz GLS
Bauzeit 2012–2015 2015–2019
Motorisierung (Benzin) GL 450 (V8, 367 PS) GLS 450 (V6, 362 PS)
Motorisierung (Diesel) GL 350 BlueTEC (V6, 190–258 PS) GLS 350 d (V6, 258 PS)
Antrieb 4MATIC (Allrad) 4MATIC (Allrad)
Länge ca. 5.080 mm ca. 5.130 mm
Infotainment COMAND 4.5 COMAND 5.0 mit Touchpad
Fahrassistenz Abstandsregeltempomat (optional) Erweiterte Assistenzsysteme serienmäßig

Fünf Baureihen, ein Muster: Der GLS unterscheidet sich vom GL vor allem durch modernere Elektronik und ein überarbeitetes Infotainment. Die Krux: Wer heute einen gebrauchten GL kauft, spart Geld, verzichtet aber auf die aktuellere Fahrassistenz und das modernere Bediensystem des GLS.

Design- und Ausstattungsunterschiede

  • GLS erhielt ein leicht überarbeitetes Front- und Heckdesign mit schmaleren Scheinwerfern.
  • Die Materialqualität im Innenraum wurde beim GLS aufgewertet – mehr Leder, edlere Dekore.
  • Der GLS bietet serienmäßig eine dritte Sitzreihe als 7-Sitzer (Mercedes-Benz Deutschland (Hersteller)).

Die optischen Veränderungen sind dezent – wer nicht genau hinsieht, erkennt den Unterschied kaum. Die wesentliche Verbesserung liegt in der Technik: Der GLS bekam früher und umfassendere Assistenzsysteme als sein Vorgänger.

Fazit: GL und früher GLS (X166) sind technisch nahezu identisch. Der GLS punktet mit modernerer Elektronik, der GL ist günstiger – aber mit weniger Assistenz.

Welche GL Modelle gibt es?

Die Mercedes GL-Klasse wurde in zwei Baureihen produziert: X164 (2006–2012) und X166 (2012–2015). Innerhalb dieser Generationen gab es eine breite Palette an Motorisierungen – vom sparsamen Diesel bis zum Hochleistungs-AMG.

Die Modellvielfalt

Der GL 350 BlueTEC war das meistverkaufte Modell in Deutschland, der GL 63 AMG das seltene Topmodell. Der GL 450 (V8-Benziner) ist als Gebrauchtwagen besonders häufig auf dem Markt.

Übersicht der Motorisierungen: GL 350, GL 450, GL 63 AMG

Die Motorpalette der GL-Klasse umfasst Diesel- und Benzinvarianten mit vier verschiedenen Leistungsstufen.

Modell Motor Leistung Bauzeit Besonderheit
GL 350 BlueTEC V6 Diesel 190–258 PS 2009–2015 Spritzigster Diesel, Allrad
GL 450 V8 Benzin 340–367 PS 2006–2015 Häufigstes Benzinmodell
GL 500 V8 Biturbo 400–455 PS 2012–2015 Luxusversion, hohe Ausstattung
GL 63 AMG V8 Biturbo 557 PS 2013–2015 Topmodell, 4,9 Sekunden auf 100 km/h

Vier Varianten, ein Trend: Der Diesel dominierte den deutschen Markt, während in den USA die V8-Modelle gefragt waren. Der GL 63 AMG ist ein seltener Exot – er kostet als Gebrauchter oft nicht mehr als ein gut ausgestatteter GL 500.

Die Baureihen der GL-Klasse: X164 und X166

  • X164 (2006–2012): Erste GL-Generation, markantes Design mit breitem Kühlergrill, veraltete Elektronik.
  • X166 (2012–2015): Modernere Technik, bessere Verarbeitung, optional Active Body Control (Luftfederung).

Der X166 ist als Gebrauchter die klügere Wahl: Die Elektronik ist zuverlässiger, die Rostprobleme der ersten Generation traten seltener auf, und die Fahrassistenzsysteme sind brauchbarer. Was das bedeutet: Käufer mit Budget ab 30.000 Euro sollten zur X166-Generation greifen, auch wenn sie ein paar Jahre älter ist.

Fazit: Der GL 350 BlueTEC (Diesel) bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Für mehr Komfort lohnt der GL 500, für PS-Jäger der seltene GL 63 AMG.

Wird der GL noch gebaut?

Die Antwort ist eindeutig: Die GL-Klasse wird seit 2015 nicht mehr neu produziert. Der Nachfolger heißt Mercedes-Benz GLS und wird bis heute in der dritten Generation gebaut (X167, seit 2019).

Vorsicht beim Gebrauchtkauf

Ein GL aus dem Jahr 2014 ist kein Neuwagen mehr – Ersatzteile für die X164-Generation werden knapper, und die Kosten für Reparaturen können hoch sein. Käufer sollten vor dem Kauf eine Werkstatt aufsuchen.

Produktionsende der GL-Klasse

  • Die letzte GL-Generation X166 wurde bis 2015 produziert.
  • Grund für die Umbenennung: Vereinheitlichung der Nomenklatur – alle SUV erhielten ein G und einen Buchstaben für die Klasse.
  • Der GL wurde indirekt durch den GLS ersetzt, der bis 2019 in der gleichen Baureihe (X166) fortgeführt wurde.

Wer heute einen GL fährt, fährt also ein Auslaufmodell – aber kein schlechtes Auto. Die Baureihe ist technisch solide, und viele Exemplare haben die 200.000-Kilometer-Marke ohne größere Probleme erreicht. Das Interessante: Weil der GL weniger gefragt ist als der GLS, sind die Preise für Gebrauchte niedriger – bei nahezu identischer Technik.

Der GLS als aktuelles Modell

  • Der GLS (X167) startet laut ADAC (Verbraucherorganisation) bei knapp über 110.000 Euro.
  • Der Mercedes-Maybach GLS 600 kostet laut ADAC 190.031,10 Euro.
  • Seit Juli 2024 veröffentlicht Mercedes-Benz keine klassischen Preislisten mehr, sondern Transaktionspreise (Carwow (Vergleichsportal)).

Der GLS ist also kein günstiges Auto – als Neuwagen beginnt der Preis dort, wo ein gebrauchter GL aufhört. Das Muster: Wer aufs Budget achtet, fährt mit einem gebrauchten GL besser – technisch ist er dem frühen GLS fast ebenbürtig.

Fazit: Der GL wird nicht mehr gebaut, der GLS ist der teure Nachfolger. Gebrauchte GL-Modelle sind eine günstige Alternative bei nahezu identischer Technik.

Was kostet ein GL Mercedes?

Die Preise für einen gebrauchten Mercedes GL variieren enorm – je nach Alter, Motorisierung, Ausstattung und Laufleistung. Ein Überblick über die wichtigsten Preisklassen.

Die Preisspanne

Ein GL 350 BlueTEC aus 2014 mit 150.000 Kilometern kostet aktuell zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Ein GL 63 AMG mit gleicher Laufleistung kann das Doppelte kosten – aber auch schneller an Wert verlieren.

Neupreis der GL-Klasse (historisch)

  • Der Einstiegspreis für einen GL 350 BlueTEC lag bei etwa 72.500 Euro.
  • Ein GL 500 (V8) kostete neu rund 90.000 Euro.
  • Der GL 63 AMG startete bei über 130.000 Euro.

Die Neupreise zeigen: Die GL-Klasse war nie ein Billig-SUV. Sie konkurrierte mit dem BMW X5, Audi Q7 und Range Rover – und lag preislich in deren Region.

Gebrauchtpreise aktuell (ca. 2025)

Die Preise variieren stark je nach Modell und Zustand. Die folgende Tabelle gibt eine grobe Orientierung.

Modell Baujahr Preis (ca., in Euro)
GL 350 BlueTEC 2010–2015 15.000 – 35.000
GL 450 2012–2015 25.000 – 45.000
GL 500 2012–2015 30.000 – 55.000
GL 63 AMG 2013–2015 40.000 – 70.000

Vier Preisklassen, ein Fakt: Der GL 63 AMG ist kein Rendite-Objekt – die Anschaffungskosten sind hoch, aber der Wertverlust setzt sich fort. Der GL 350 BlueTEC bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Käufer, die ein großes SUV suchen.

Preisbeispiel: Mercedes GL 450

  • Ein GL 450 Baujahr 2014 mit 120.000 Kilometern kostet laut Carwow (Vergleichsportal) etwa 32.000 Euro.
  • Der Verbrauch liegt bei etwa 13–15 Litern Super (kombiniert) – ein Kostenfaktor, den Käufer einkalkulieren müssen.
  • Typische Gebrauchtwagenmängel: Luftfederung (Active Body Control), Turbolader beim Diesel, Getriebeprobleme bei hohen Laufleistungen.

Das Fazit für Käufer: Wer einen GL 450 kauft, muss mit Betriebskosten von rund 2.500 Euro pro Jahr rechnen (Steuer, Versicherung, Wartung, Sprit). Das ist kein Auto für schmale Budgets – aber für Vielfahrer, die Komfort schätzen, lohnt sich der Kauf.

Fazit: Die GL-Klasse ist ein günstiger Einstieg in die Welt der großen Mercedes-SUV, aber kein Schnäppchen – die Betriebskosten sind hoch. Für Sparfüchse: GL 350 BlueTEC (ab 20.000 Euro). Für Komfortkäufer: GL 500 oder GL 63 AMG (ab 35.000 Euro).

Zeitleiste: Die GL-Klasse im Überblick

Die Entwicklung der GL-Klasse ist eine Geschichte von technischen Sprüngen und einem markanten Namenswechsel. Die wichtigsten Stationen:

  • 2006: Einführung der ersten Mercedes-Benz GL-Klasse (Baureihe X164) auf dem US-Markt. Der GL war von Beginn an für den nordamerikanischen Markt konzipiert – mit großen Motoren und einer breiten Spur. (auto motor und sport (Automagazin))
  • 2009: Facelift der Baureihe X164; Einführung des GL 350 BlueTEC. Der Diesel kam als Antwort auf die europäische Nachfrage nach sparsameren Modellen. (auto motor und sport (Automagazin))
  • 2012: Vorstellung der zweiten Generation Mercedes GL (Baureihe X166) mit verbesserter Technik und Design. Die Baureihe erhielt serienmäßig Allrad und eine überarbeitete Luftfederung. (auto motor und sport (Automagazin))
  • 2015: Umbenennung der GL-Klasse in Mercedes-Benz GLS als Teil der neuen Nomenklatur. Produktionsende der GL-Bezeichnung – der GLS übernahm das Erbe. (Wikipedia (Fahrzeugdatenbank))

Vier Stationen, ein Bogen: Die GL-Klasse war nur neun Jahre auf dem Markt, aber sie legte den Grundstein für den heutigen GLS, der als eines der luxuriösesten SUVs der Welt gilt. Was das für Gebrauchtwagenkäufer heißt: Ein GL aus der X166-Generation ist oft günstiger als ein gleichaltriger GLS, hat aber die gleiche Substanz.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Nach Durchsicht der Daten ergibt sich ein klares Bild: Die GL-Klasse ist gut dokumentiert, aber nicht jede Frage ist endgültig geklärt.

Bestätigte Fakten

  • GL stand ursprünglich für Geländewagen Luxus (keine offizielle Bestätigung, aber allgemein akzeptiert).
  • Die GL-Klasse wurde 2006 eingeführt (auto motor und sport (Automagazin)).
  • Der GLS ist der offizielle Nachfolger der GL-Klasse (Wikipedia (Fahrzeugdatenbank)).
  • Der GL 450 war ein V8-Benzinmodell mit 340–367 PS (mobile.de (Gebrauchtwagenportal)).
  • Die GL-Klasse wird nicht mehr neu produziert (Mercedes-Benz Deutschland (Hersteller)).

Was unklar ist

  • Die exakte offizielle Bedeutung der Abkürzung GL (Mercedes-Benz selbst hat keine offizielle Langform veröffentlicht).
  • Die genauen Gebrauchtwagenpreise variieren stark je nach Ausstattung, Zustand und Region (ADAC (Verbraucherorganisation)).

Diese Fakten und offenen Fragen helfen Käufern, realistische Erwartungen zu haben.

Stimmen zur GL-Klasse

Die GL-Klasse ist das größte SUV von Mercedes – geländegängig, luxuriös und mit Platz für die ganze Familie. Sie steht für das, was Mercedes unter einem echten Geländewagen versteht.

– Mercedes-Benz Händler (Zitat aus einer Produktbeschreibung)

Der GL 450 fährt sich wie ein Luxusliner auf der Autobahn – ruhig, souverän und mit einem Fahrkomfort, der an die S-Klasse erinnert. Nur der Verbrauch trübt das Bild.

– Auto Bild (Testbericht zur GL-Klasse)

Zusammenfassung: Was bleibt für Käufer?

Die GL-Klasse war ein mutiger Schritt von Mercedes – ein Full-Size-SUV, das den US-Markt erobern sollte und in Europa als luxuriöser Familienwagen geschätzt wurde. Für Käufer, die heute einen gebrauchten GL suchen, ist der Trade-off klar: Sie bekommen viel Auto für vergleichsweise wenig Geld, müssen aber mit höheren Betriebskosten und einem veralteten Infotainment leben. Für den deutschen Gebrauchtwagenkäufer ist die Konsequenz deutlich: Wer aufs Budget achtet, kauft einen GL 350 BlueTEC der X166-Generation – oder spart auf einen GLS, wenn moderne Assistenzsysteme und ein aktuellerer Wiederverkaufswert wichtiger sind.

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Häufig gestellte Fragen

Ist der Mercedes GL ein SUV oder ein Geländewagen?

Der GL ist ein SUV (Sport Utility Vehicle) mit Allradantrieb und einer hohen Bodenfreiheit. Er ist für den Einsatz auf der Straße optimiert – echte Geländegängigkeit wie die G-Klasse bietet er nicht.

Welches ist das stärkste GL-Modell?

Das stärkste Modell ist der Mercedes GL 63 AMG mit einem V8-Biturbo-Motor und 557 PS. Er beschleunigt in 4,9 Sekunden auf 100 km/h.

Hat der Mercedes GL eine dritte Sitzreihe?

Ja, viele GL-Modelle bieten optional eine dritte Sitzreihe für bis zu sieben Personen. Die dritte Reihe ist klappbar und bietet Erwachsenen nur begrenzt Platz.

Wie viel kostet ein Mercedes GL 350 gebraucht?

Ein gebrauchter GL 350 BlueTEC kostet je nach Baujahr, Ausstattung und Laufleistung zwischen 15.000 und 35.000 Euro. Ein gut erhaltenes Exemplar ab Baujahr 2012 ist ab etwa 22.000 Euro erhältlich.

Wie zuverlässig ist der Mercedes GL 450?

Der GL 450 gilt als grundsolide, aber nicht ohne Probleme. Typische Schwachstellen sind die Luftfederung (Active Body Control) und die Turbolader bei höheren Laufleistungen. Regelmäßige Wartung ist Pflicht.

Welcher Mercedes ist größer: GL oder GLS?

Der GLS ist etwas größer als der GL. Die Länge des GLS (X167) beträgt ca. 5.209 mm, der GL (X166) misst ca. 5.080 mm. Der Unterschied ist aber gering.